Gartentagebuch: Zitronenbaum selbst ziehen 

Hallo zusammen,

Selbst wäre ich ja nie auf die Idee gekommen, einen Zitronenbaum selbst aus einem Kern zu ziehen… Hätte ich da nicht von meiner Mama 2 keimende Kerne geschenkt bekommen, mit den Worten „du wirst schon wissen, was man damit macht“… 🙂 

Bei genauerem Nachdenken, mmmhhhh, wurde mir klar, dass ich es eben nicht genau weiß, was ich tun soll, damit dieser Versuch auch ein Erfolg wird. Man hat ja schließlich nur eine Chance und so soll es schon richtig und überlegt sein, was man damit anstellt.

Nachdem ich mich im Netz schlau gemacht habe, habe ich sie in Zitruserde gepflanzt und an einem hellen Ort in eine Anzuchtschale gestellt – bei ziemlich konstanten 20°C.

Und siehe da, es hat funktioniert!!! Sie wachsen zwar extrem langsam, aber sie sind beide gekeimt und haben mittlerweile die ersten kleinen Blätter gebildet. 🙂

Ich habe gelesen, dass es circa 8 Jahre dauern wird, bis sie die ersten Früchte tragen. Wenn es meinen Blog bis dahin noch gibt, werde ich euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten!

Hat irgendjemand von euch schon Erfahrungen mit selbstgezogenen Zitruspflanzen gemacht?

Alles Liebe, 

Katharina 

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Gartentagebuch: DIY Anzuchtschalen 

Hallo ihr Lieben,

Viele von euch haben schon damit gestartet, die Anzucht der Pflanzen für die kommende Saison zu planen. So hat auch mich das Planungsfieber gepackt und ich beginne damit, die benötigten Utensilien für die Anzucht vorzubereiten. 

Heute möchte ich euch dazu ein einfaches, sehr schnelles und noch dazu kostenloses DIY Projekt zeigen: ich mache die Anzuchttöpfe aus Zeitungspapier selbst. Gleichzeitig ist es auch mein erstes Video, das ich auf dem Blog bereitstelle. 🙂 

Bald zeige ich euch meinen Saatgutbestand und die erste Aussaat. 🙂

Alles Liebe, 

Katharina 

Rezept: Unser Hausbrot 

Hallo,

Heute zeig ich euch das bereits auf Instagram angekündigte Rezept für ein Schwarzbrot. Es ist unser absoluter Favorit und wird circa 2x pro Woche von meinem Mann gebacken. Wir essen es am Liebsten zum Frühstück mit Butter und Honig von meinem Vater drauf. 🙂

Dieses Rezept ergibt 1 kg Teig und somit 2 Laibe mit je 500 g. 

Zutaten:

  • 250 g Weizenbrotmehl
  • 350 g Roggenmehl
  • 6 g Gerstenmalz
  • 1 Pkg Trockengerm
  • 150 g Buttermilch (kann auch durch Naturjoghurt ersetzt werden) 
  • 325 g Wasser
  • Fenchel, Hausbrot Gewürz Mischung
  • 12 g Salz 

Anleitung:

Alle Zutaten werden vermischt und für 10 Minuten zu einem relativ weichen Teig generell. Anschließend lässt man den Teig zugedeckt für mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen. 

Inzwischen werden Gärkörbe mit Roggenmehl bemehlt. 

Nach der Teigruhe wird die Masse in 2 gleichgroße Stücke geteilt und auf einer bemehlten Arbeitsfläche durch händisches Kneten in Form gebracht (rundwirken). Anleitungen für das Rundwirken gibt es auf YouTube ;-). Danach gibt man die geformten Brote in die Gärkörbe und lässt sie zugedeckt weitere 1,5-2 Stunden gehen. 

Nach der Gehzeit die Laibe aus der Form auf ein Backblech stürzen und in das vorgeheizte Backrohr geben. Im Backrohr eine feuerfeste Form mit Wasser aufstellen. 

Zuerst das Brot für 8 Minuten bei 250°C Ober-/Unterhitze vorbacken, nachher das Backrohr kurz öffnen und das Brot bei 180 °C für weitere 45 Minuten fertig backen. 

Lasst es euch schmecken! Bitte lasst mich wissen, wenn ihr das Rezept ausprobiert habt! Mich würde interessieren, wie es euch gelungen ist und ob es euch genauso gut schmeckt wie uns! 🙂

Alles Liebe, 

Katharina 

Gartentagebuch: Ordnung ist das halbe Leben (Teil 1)

Hallo zusammen,

Die stille Gartenzeit im Winter nutze ich, um Ordnung und Sauberkeit rund ums Haus zu bekommen. 

Vor ein paar Tagen stand deshalb das Aufräumen unseres Abstellraums auf dem Programm. Da wir keine geschlossene Garage, sondern offene Carports haben, ist dieser Raum neben dem Carport Lagerraum für alles, was man im Garten und der Freizeit so braucht. Der Raum, um dem es im heutigen Post geht, befindet sich ganz rechts auf diesem Bild. 

Wir haben dort zum Beispiel folgende Dinge untergebracht:

  • Fahrräder inklusive Anhänger für die Kinder 
  • Autoreifen
  • Rodeln & Schi
  • Kinderwagen 
  • Rasenmäher 
  • Griller & Zubehör 
  • Abfalltrennung
  • Pflanzgefäße, Rankhilfen
  • Gartengeräte, Besen, Schaufeln,… 
  • Pflanztisch, dazu Substrate, Arbeitsgeräte, Anzuchtsets, Düngemittel …

Wie ihr sehen könnt, muss in diesem relativ kleinen Raum so einiges untergebracht werden. Zumindest hat er eine tolle Aussicht. 🙂 

Ich möchte gleich vorweg sagen, dass der Raum nicht auf Schönheit, sondern auf Funktionalität ausgelegt ist. Auch der Pflanztisch und das Regal sind eigentlich vom Sperrmüll, weil wir momentan für diesen Raum kein Geld ausgeben wollen. 🙂 Aber auch wenn es nicht neu und gutaussehend ist, so freut es uns umso mehr, dass der Raum so praktisch und ein toller Stauraum ist. Das einzige was wir gekauft haben, sind die Haken für die Wand- und Deckenbefestigung sowie die Kisten/Tonnen für die Abfalltrennung (Ikea). 

Mit Obstkisten und Erdbeerkisten kann man alles ganz super sortieren. Und es ist noch dazu kostenlos. 😉 

Hier zeige ich euch, wie wir es organisiert haben, damit wir alles praktisch und platzsparend verstauen konnten. 

Wie man sieht, ist jetzt im Winter alles ziemlich vollgestellt. Aber das Meiste davon kommt im Frühjahr in den Garten und dann wird alles etwas leerer – vor allem die Ecke mit den Blumentöpfen. 

Alles Liebe, 

Katharina 

Ideenfindung & Inspiration – analog und digital 

Hallo ihr Lieben,

würdet ihr euch selbst als kreativ bezeichnen? Ich muss gestehen, dass ich immer einen gewissen Denkanstoß brauche, dann erst sprudeln meine Ideen und ich werde kreativ.

Deshalb hole ich mir natürlich von anderen (vielleicht auch von dir 😉 ) die ein oder andere Idee, setze sie genauso um, wandle sie ab oder denke mir davon ausgehend etwas Neues aus!

Die allerbeste Inspirationsquelle, die bestimmt die Meisten von euch auch kennen und nutzen, ist

Weiterlesen „Ideenfindung & Inspiration – analog und digital „

Strickprojekt: Bommelmütze und Loop-Schal

Hallo zusammen,

Heute zeig ich euch das erste Mal ein Strickprojekt auf dem Blog! Ich hoffe, dass das auch dem ein oder anderen Garten-begeisterten gefällt 😉

Zuerst aber einmal zu „meiner Strickgeschichte“, die eigentlich relativ kurz ist 🙂 :das letzte Mal gestrickt hab ich in der Hauptschule im Handarbeitsunterricht, nämlich dieses wunderschöne Paar Fäustlinge.
Wie ihr sehen könnt, war das Ergebnis nicht unbedingt brauchbar und das war wahrscheinlich der Grund, warum ich 15 Jahre lang nicht gestrickt habe. Gar nicht, niente, nada 😛

Diesen Herbst hat mich meine Mama zu einem Strickkurs eingeladen und überredet. Ich bin ganz ohne irgendwelche Erwartungen an Erfolge mit ihr dahin gegangen und ließ mich einfach überraschen. Und schon nach dem ersten Abend war ich begeistert, wie einfach es doch ist und hab mich gleich an einer Mütze für meine kleine Tochter versucht. Nach nur 3 Abenden war die Mütze inklusive passendem Loop fertig und mich hat die Neugier und der Ehrgeiz gepackt. 

Inzwischen habe ich schon diverse Mützen, sogar Socken und Stulpen gestrickt :-)!

Dieses neue Hobby hat auch mein Weihnachtswichtel mitbekommen und somit wurde ich von einer meiner besten Freundinnen mit einem tollen Strickset zu Weihnachten beschenkt (hab ich euch schon auf Instagram /Facebook gezeigt). Darin waren ein paar Knäuel der Merinowolle „Lei“ von Lana Grossa in lila und rosa samt Anleitungen.

Gleich nach Weihnachten hab ich mir die passenden Stricknadeln gekauft und losgelegt! 🙂 Nicht nur, dass sich die Wolle super und schnell stricken lässt, sie ist auch herrlich warm und perfekt für den kalten Winter (ich hoffe, der kommt noch ;-)). 

Bei der Mütze habe ich mich für das Modell Nr 14 aus dem „Maja“ Heft entschieden. Allerdings habe ich auf den Umschlag verzichtet, da die Mütze einfach schon sehr dick war. 

Den Loop hab ich frei und ohne Anleitung gestrickt – ich mag lange Schals zum Wickeln nicht so gerne… Für den Schal habe ich den Patentrand gestrickt – der ergibt einen ganz weichen und dicken, eher wulstigen Rand. Dazwischen hab  ich einfach im Grundmuster 1 Masche glatt/1 Masche verkehrt gestrickt. 

Hier die Anleitung für den Loop mit beidseitigem Patentrand:

36 Maschen anschlagen (3 zu Anfang und Ende jeweils für den Patentanwälte) 

Patentrand bei der Hinrunde:
1.  Masche rechts stricken 

2. Masche den Faden vor die Masche legen und Abheben 

3. Masche rechts stricken 

Dazwischen die 30 Maschen im Grundmuster und am Ende der Reihe wieder 3 Maschen wie oben beschrieben für den Patentrand.

Auf der Rückreihe die ersten und letzten 3 Maschen für den Patentrand umgekehrt stricken, nämlich:

1. Masche den Faden vor die Masche legen und Abheben

2. Masche beide Fäden zusammen rechts stricken 

3. Masche den Faden vor die Masche legen und Abheben

Dazwischen wie gehabt 30 Maschen im Grundmuster und so lange stricken, wie ihr ihn um den Hals haben möchtet. Man kann ihn auch so lange stricken, dass man den Loop mehrfach wickeln kann. Ich habe dazwischen immer wieder die Farbe gewechselt, um einzelne farbige Blöcke zu bekommen. 

Bei Fragen bitte einfach melden – ich hoffe das Ergebnis gefällt euch!

Alles Liebe, 

Katharina 

Gartentagebuch: So eine Drecksarbeit… 

Hallo ihr Lieben,

Einen großen Teil der Beiträge des Blogs wird heuer mein Gartentagebuch ausmachen. Dort zeige ich euch einfach meine aktuellen Gartenarbeiten. Gern nehme ich eure Tipps und Ratschläge zu verschiedenen Themen an und freue mich über jede Rückmeldung! 🙂

Heute, am 2. Januar stand im wahrsten Sinne des Wortes „Drecksarbeit“ auf dem Programm.  Momentan haben wir feuchtkaltes, aber für diese Jahreszeit viel zu warmes Wetter. Seht ihr den Schnee im Hintergrund auf den Bergen? 

Jetzt, wo der Schnee leider wieder geschmolzen ist, werden einige unschöne Dinge freigelegt… Dabei handelt es sich um Ausscheidungen irgendeines Tieres…. Diese unliebsamen – bestimmt an die 20 Haufen hab ich mit einer Schaufel direkt in den Müllsack befördert. Das Bild dazu erspare ich euch an dieser Stelle 😉 

Weiters breitet sich wieder ein Maulwurf im Garten aus und hinterlässt riiiesige Haufen. Da die meisten Aktionen bisher erfolglos waren, versuche ich es jetzt einfach mit Wasser. Sobald ein neuer Haufen entsteht, flute ich ihn mit Wasser aus dem Gartenschlauch, in der Hoffnung, dass den Maulwurf das ständige Verschlammen der Gänge irgendwann nervt und er verschwindet. 

Wäre das noch nicht genug, ist auch die Wühlmaus ziemlich aktiv und frisst die Wurzeln der Forsythie ab und legt mehrere Blumenzwiebeln frei – zumindest unversehrt, aber sie mussten auch wieder zurück in die Erde. Die Forsythie hab ich letztes Frühjahr eingesetzt – sie ist also noch relativ klein und die Wurzeln waren so frei gelegt und abgebissen, dass sie einfach schräg auf der Erde lag… Sie hat schon so viele schöne Knospen und ich hoffe, dass sie es trotzdem schafft und im Frühjahr fleißig blüht.

Habt ihr Tipps gegen die ungebetenen tierischen Gäste im Garten?

Alles Liebe, 

Katharina